Donnerstag, 26. Februar 2015

"Die Sache mit dem Glück" von Matthew Quick | Rezension

Hardcover, 336 Seiten
ISBN 978-3-463-40084-6  
Hardcover: 18,95 € | Ebook: 16,99 €
Verlag: Kindler

Bartholomew ist 39 und hat sein ganzes Leben lang nur bei seiner Mutter gelebt. Als sie stirbt steht er plötzlich alleine da und weiß nicht wie er mit dieser neuen Situation umgehen soll. Beim Aufräumen des Schlafzimmers seiner Mutter findet er einen Brief von Richard Gere wieder. Der Hollywoodstar ruft darin zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf, wegen Tibet. Dieser Brief öffnet Bartholomew die Augen. Seiner Mutter muss Richard Gere sehr viel bedeutet haben. In ihren letzten Tagen, als sie schon sehr durcheinander war, hat sie ihren Sohn nur noch "Richard" genannt. Bartholomew beschließt dem Hollywoodstar Briefe zu schreiben: Darüber, wie wichtig er seiner Mutter war, über ihre Theorie des Glücks und über sein Leben nach ihrem Tod. Er ist sich ganz sicher: Richard Gere wird ihm bei einem Neuanfang helfen.

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Bartholomew schreibt Richard Gere alles. Seine Gefühle, seine Gedanken und einfach alles was in seinem Leben vorgeht. Wie er mit dem Verlust seiner geliebten Mutter umgeht, seine Therapie und die neuen Eindrücke, die er dadurch gewinnt und von der jungen Bibliothekarin, in die er heimlich verliebt ist. 
In den Briefen verarbeitet er seinen Zustand, der von Trauer und Unsicherheit gezeichnet ist zu verarbeiten. Die Theorie seiner Mutter, dass jedes schlechte auch etwas gutes mit sich führt, war wirklich schön und inspirierend. Die anderen Charaktere, denen wir im Laufe des Romans begegnen, sind mindestens genauso außergewöhnlich und authentisch wie Bartholomew. 



Meine Gedanken zum Buch...

Nachdem Matthew Quick mich mit seinem Debütroman "Silver Linings" überzeugen konnte, hatte ich auch ziemlich große Erwartungen an "Die Sache mit dem Glück". Schnell wurde mir klar, dass Matthew Quick Protagonisten wählt, die an einem schweren Punkt in ihrem Leben stehen und wir Leser die Protagonisten in ihrer Entwicklung begleiten können. Doch leider konnte mich "Die Sache mit dem Glück" nicht wirklich überzeugen. 
Auch wenn dieser Roman Momente enthielt, die wirklich inspirierend waren oder mich zum lachen brachten, hatte mich der langsame Handlungsverlauf gestört. Es hat sich in der Mitte wie Kaugummi gezogen und konnte mich nicht richtig mitreißen. Bartholomews Naivität und Unbeholfenheit ging mir ehrlich gesagt, auch das eine oder andere Mal ziemlich auf die Nerven. 


1 Kommentar:

  1. Hallöchen :)

    das klingt ja nicht besonders gut. Was gibt es schlimmeres als Bücher, die sich wie Kaugummi ziehen....mmmmh da werde ich wohl zuerst mal Silver Linings lesen und dann mal weiter schauen ;)

    Liebe Grüße
    Juliana

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