Mittwoch, 27. Mai 2015

"Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley | Rezension

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 544 Seiten
ISBN: 978-3-442-31394-5
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90
Verlag: Goldmann

Lucinda Riley ist schon lange eine meiner liebsten Autoren, denn ich kann mich bei ihr immer darauf verlassen eine schöne und berührende Geschichte zu lesen zu bekommen. Auch dieses Mal hat sie mich mit diesem besonderen Auftakt einer Buchreihe in ihren Bann ziehen können. 

In „Die sieben Schwestern“ werden wir Leser gleich am Anfang in das besondere Familienanwesen „Atlantis“ eingeladen, in dem Maia, ihr Vater Pa Salt und ihre fünf Schwestern ein glückliches Leben verbracht haben. Während ihre Schwestern alle nach und nach ihre eigenen Wege gegangen sind und sich auf der ganzen Welt verstreut haben, ist Maia im Nest ihres Vaters zurückgeblieben. Sie lebt ein bodenständiges Leben und ist mit ihrem Beruf als Übersetzerin sehr glücklich. Als sie sich gerade bei einer Freundin in London aufhält, um ihrem Alltagsleben zu entfliehen, bekommt sie einen Anruf, der alles verändern wird. Ihr Vater ist gestorben. Bestürzt macht sich Maia auf den Weg nach Atlantis und auch ihre Schwestern treffen sich dort um die schreckliche Nachricht zu verarbeiten. Eine große Überraschung bietet der Vater aber auch nach seinem Tod: Er hat für jede der Schwestern Briefe hinterlassen, die sie mit ihrer ursprünglichen Herkunft konfrontieren. Es liegt nun an den Frauen, ob sie ihren Wurzeln nachgehen, oder diese für immer ruhen lassen.
Nach anfänglicher Skepsis schlägt Maia sich dazu bereit ihrer Vergangenheit auf den Grund zu gehen und mehr über ihre leiblichen Eltern zu erfahren. Prompt landet sie in Brasilien und lässt die Menschen und die fremde Kultur auf sich wirken. Und schon bald stößt sie auf die Geschichte ihrer Urgroßmutter, die in einem Paris Aufenthalt einen jungen französischen Bildhauer kennenlernte, der ihr Leben auf den Kopf stellte. 

Wie gewohnt von Lucinda Riley entführt sie uns auch mit diesem Roman in ein fremdes Land und eine andere Zeit. Beeindruckend beschreibt sie von dem tragischen Verlust an Pa Salt und der Suche nach Maias Ursprüngen im brasilianischen Rio. Besonders positiv waren die Beschreibungen Rios, sowohl aus der Perspektive von Maia, als auch von ihrer Urgroßmutter Izabela. Izabelas Geschichte konnte mich ganz besonders begeistern. Die Umstände unter denen sie lebte, und die Herausforderungen, die sie täglich meistern musste, haben mich sehr beeindruckt.
Auch der Schreibstil ist gewohnt flüssig und schnell zu lesen. Die Perspektiven wechseln zwar zwischen Maia und Izabela, aber da dies in sehr großen Abschnitten passiert, wusste ich immer bei wem von den beiden ich mich befinde.
In der „Die sieben Schwestern“ Reihe werden wir in den Folgebänden auch mehr über die Schwestern von Maia und deren Schicksale erfahren können. Ich bin wirklich gespannt wie das verlaufen wird, da mir Maia bei weitem als die sympathischste der Schwestern erschien. Allerdings bin ich offen für die weiteren Bände und freue mich schon auf viele tolle und neue Geschichten von Lucinda Riley! 

4/5 Sterne

1 Kommentar:

  1. Huhu bisher war ich noch etwas unentschlossen, ob ich das Buch auf meine Wunschliste setzen soll, aber nach deiner doch recht positiven Rezension, wird es dort seinen Platz finden. Vielen Dank dafür :)

    Viele liebe Grüße
    Nelly von Nellys Leseecke

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